Gut, dass sich einer das traut

Zu: Eine "Notlösung" am Rande der Straße zwischen Treppach und Dewangen, 10. April

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"Ist das überhaupt erlaubt?" Warum sollte das verboten sein. Hier verarbeitet ein fleißiger Mensch ein reines Naturprodukt in der freien Natur. In der freien Natur ist das Produkt Holz schließlich auch gewachsen.

"Ist das überhaupt erlaubt?" Warum sollte das verboten sein. Hier verarbeitet ein fleißiger Mensch ein reines Naturprodukt in der freien Natur. In der freien Natur ist das Produkt Holz schließlich auch gewachsen. Zugegeben, schon vor Monaten ist auch mir dieser Holzverarbeitungsplatz aufgefallen. Ich fahre fast täglich daran vorbei. Mein erster Gedanke war: Der traut sich was, bin gespannt, wann er die erste Anzeige am Hals hat. Mein zweiter Gedanke war: Gott-sei-Dank, dass sich einer traut. Ist doch besser, das Holz in freier Natur zu verarbeiten, als das auf einer mit Beton versiegelten Fläche und mit Mauern drumrum zu machen. Letztlich werden bei dieser Arbeit auch keine chemischen Stoffe verarbeitet. Also keine Umweltgefahr. Wo liegt also das Problem? Ich höre schon die "Killer-Rufe": Wenn das jeder so machen würde, wo kämen wir da hin! Keine Sorge, so viele "Jeder" werden mangels Lust an schwerer Arbeit das ganz sicher nicht machen wollen.

Herbert Braun, Dewangen

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