Lesermeinung

Zu "Hühner vor bürokratischen Hürden" SP vom 29.12.2020

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Wenn der 1. April im Kalender gestanden wäre, hätte ich gedacht, es handle sich um einen Aprilscherz. Nun, Vorschriften regeln unser Leben in allen Bereichen und ohne geht es nicht, das steht außer Frage, aber das hier zeigt ein Paradebeispiel von Bürokratie.

Wenn der 1. April im Kalender gestanden wäre, hätte ich gedacht, es handle sich um einen Aprilscherz. Nun, Vorschriften regeln unser Leben in allen Bereichen und ohne geht es nicht, das steht außer Frage, aber das hier zeigt ein Paradebeispiel von Bürokratie. Es verdeutlicht, dass Bürokratie immer mehr zunimmt in allen Bereichen wie zum Beispiel für kleinere Metzgereien, Bäckereien, Gasthöfe usw. und natürlich auch für unsere Landwirtschaft. Ich, als sehr kleiner Nebenerwerbslandwirt, habe in gewisser Form auch mit Bürokratie zu tun, und es wird nicht besser. Unsere Landwirte sind bestrebt, gute Lebensmittel zu produzieren und stehen in der Gesellschaft als Umweltsünder, Giftspritzer und Tierquäler da und arbeiten unter Mindestlohn auf das Jahr gesehen jeden Tag. Es gehört ein Umdenken her und die Wertschätzung unserer Lebensmittel bei uns allen. Die Hühner im besagten Bericht stören vermutlich niemanden und leben bestimmt glücklich. Ich denke, es kommt mal wieder anders, dass auch unsere Würdenträger sich über den morgendlichen Hahnenschrei sowie das regionale Frühstücksei freuen.

Stefan Uhl

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