Lesermeinung

Zu Müllablagerungen und Vandalismus

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Letzte Woche war es wieder mal soweit. Es hieß wieder mal Straßenbegrenzungspfosten gegen Vollpfosten. Das Aktionsfeld: wieder mal die Strecke zwischen Neunheim und der Silberburg.

Letzte Woche war es wieder mal soweit. Es hieß wieder mal Straßenbegrenzungspfosten gegen Vollpfosten. Das Aktionsfeld: wieder mal die Strecke zwischen Neunheim und der Silberburg. Pfosten für Pfosten herausgerissen, umgetreten, in die Wiesen und Gräben geworfen. Dummheit und sinnlose Zerstörungswut sorgen für Unverständnis und Wut, ebenso wie Bier-und Schnapsflaschen, Kaffeebecher, Pizzakartons und andere Hinterlassenschaften nächtlicher Gelage auf Spielplätzen. Beim Altglascontainer um die Ecke wurden Büsche und Sträucher vom Bauhof fast vollständig umgemäht. Hält das bestimmte Menschen davon ab, ihren Müll dort zu entsorgen, weil sie den Sichtschutz der Grünpflanzen nicht mehr haben? Wahrscheinlich nicht. Aber es macht das Aufräumen hinterher einfacher. All diese Dinge sind nicht coronabedingt, sie sind leider zusammen mit dem im Wald entsorgten Sperrmüll, den zerstörten Spielgeräten auf Spielplätzen, zerkratzten Autos und vollgeschmierten Fassaden deutlich zunehmende Anzeichen dafür, daß Arbeit und Einsatzbereitschaft vieler nicht mehr geschätzt wird, der Besitz anderer nicht mehr tabu ist. Was ich damit sagen will?

Für mich gilt weiterhin, nicht wegzuschauen, auch mal jemanden direkt auf einen Fehler anzusprechen, Augen und Ohren aufzumachen und bei Bedarf Hilfe zu rufen. Nur wenn deutlich wird, dass wir nicht alle im Coronaruhemodus nur noch unser eigenes Süppchen kochen, können wir signalisieren: Hey, irgendjemand sieht immer zu, wir passen aufeinander auf! In diesem Sinne: Passt auf Euch auf!

Andrea Kitzberger Ellwangen

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