Lesermeinung

Zu Pandemie-Maßnahmen:

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Mit sehr emotionalen Worten wurde eine Gedenkstätte der Pandemieopfer am Salvator eingeweiht. Ich frage mich, ob wir nun Tote 1., 2. … letzten Grades haben.

Mit sehr emotionalen Worten wurde eine Gedenkstätte der Pandemieopfer am Salvator eingeweiht. Ich frage mich, ob wir nun Tote 1., 2. … letzten Grades haben. Denn jeden Tag sterben ca. 2000 Menschen an Alter, Krankheit, Verkehrs-, Arbeits- unfällen. Oft wäre durch politische Entscheidungen der Tod vermeidbar gewesen; nur zwei Beispiele: Verbot des Krebs erregenden Glyphosats, 130 km/h auf Autobahnen. Natürlich sind Krebs und Verkehrsunfälle nicht infektiös, führen aber dennoch zu zahlreichen Toten; allein an Krebs sterben ca. 600 Menschen pro Tag. Brauchen wir wirklich ein Virus, um zu erkennen, dass ein "ungebremstes Zuviel" Mensch und Erde schadet? Wurde nicht seit 50 Jahren gewarnt, z. B durch den Club of Rome mit "Die Grenzen des Wachstums" (1972)? Aber ein Zuwenig an Nähe, Bewegung, frischer Luft, Lebensfreude, Betätigung, Kultur, Autonomie,… schadet ebenfalls, ist unmenschlich und einer Demokratie unwürdig! Mit "Schwarzer Pädagogik" , wie im Struwwelpeter" werden Menschen zur Einhaltung der "Schutzmaßnahmen" gezwungen. Denn es drohen unverhältnismäßig hohe Bußgelder bei Nichteinhaltung, obwohl bei Wissenschaftlern und Ärzten keineswegs eine einhellige Meinung über Sars-CoV2 und sinnvolle Schutzmaßnahmen herrscht. Deshalb verdienen auch Kritiker der aktuellen "Schutzmaßnahmen" Achtung. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass z. Zt. Vertrauen mit blindem Gehorsam verwechselt wird.

Brigitte Schmid, Gmünd

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