Lesermeinung

Zu: Radverkehr - Schätteretrasse

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Wenn einem schlüssige und handfeste Argumente fehlen und man Tatsachen ausblendet, ist man auf der Leserbrief-Seite von Frau Renate Weber aus Aalen angekommen.

Wenn einem schlüssige und handfeste Argumente fehlen und man Tatsachen ausblendet, ist man auf der Leserbrief-Seite von Frau Renate Weber aus Aalen angekommen. Sie kritisiert in ihrer Stellungnahme vom 7. Dezember, dass Mitglieder der Naturschutz-Gruppe NABU sich vor den "Karren" der Bürgerinitiative spannen lassen. Ja, liebe Frau Weber, in den Bürgerinitiativen "Bündnis pro Wandertrasse" und "Hände weg von der Schätteretrasse" sind Mitstreiter aus allen Vereins- und bürgerlichen Schichten, ohne dass sie ihre Mitgliedschaft oder gar ein polizeiliches Führungszeugnis vorweisen müssen. Diesen Mitstreitern und Bürgern geht es allein darum, dass der über 45 Jahre ausgewiesene Wanderweg auf Unterkochener Markung als "Grüß Gott Wegle" für ältere Mitbürger, Familien mit Kindern, Bürger mit und ohne Gehhilfen, Wanderer und Naturliebhaber usw. als Fußweg und nicht als Radweg erhalten bleibt. Und diese Mitkämpfer und Mitstreiter sind nicht zuletzt die hörbare Stimme für diesen Personenkreis und setzen sich aus tiefer Überzeugung für den Erhalt des Wanderweges und der Natur und artenschutzrechtlichen Bestimmungen auf der Schätteretrasse ein. Im Übrigen darf ich anmerken, dass ich seit Jahrzehnten mehrmals jährlich als Radfahrer problemlos über die reichlich vorhandenen Alternativstrecken mit dem Rad aufs Härtsfeld komme.

Auch ist das Ganze noch nicht entschieden und erledigt, wie Sie fälschlicher Weise schreiben, denn sowohl die naturschutzrechtlichen Kriterien als auch das Fledermaus-Gutachten (Kostenpunkt: etwa 50000 Euro) liegen bis heute nicht vor. ...

Karl Maier

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