Lesermeinung

Zu: Steuerzahlerbund kritisiert Aalen:

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Nun hat es auch die Stadt Aalen in das "Schwarzbuch" des Bund der Steuerzahler geschafft. Welch ein Erfolg für die Stadtverwaltung! Was hätte mit 175 000 Euro alles für unsere Schulen angeschafft werden können?

Nun hat es auch die Stadt Aalen in das "Schwarzbuch" des Bund der Steuerzahler geschafft. Welch ein Erfolg für die Stadtverwaltung! Was hätte mit 175 000 Euro alles für unsere Schulen angeschafft werden können? Bei ca. 500 Euro pro Raum würden die Kosten in einem angemessenen Rahmen liegen. Hier würde diese Investition all unseren Kindern und Lehrern zu Gute kommen und nicht einem kleinen Kreis von Festivalbesuchern und einem nicht ausgereiften Planungskonzept eines Veranstalters.

Ein Beispiel wäre, die Klassenzimmer mit frischer Luft zu versorgen, wie es zum Beispiel die Umlachtalschule in Ummendorf (Bürgermeister Reichert) gemacht hat. Frische Luft rein ins Klassenzimmer, verbrauchte Luft und Mikroorganismen raus aus dem Klassenzimmer. Ein Stoßlüften in der Pause von mindestens zwei Minuten würde hier auch Heizenergie sparen. Die Kinder müssten dann nicht während des Unterrichts bei offenem Fenster und in Jacken "frieren" und hätten den Kopf für die Teilnahme am Unterricht frei.

Der Kreis Biberach hat bereits Lüfter für seine Schulen (130 Räume) beim schwäbische Tüftler Reiner Stöveken geordert.

Auf, liebe Gemeinderatsmitglieder, wer hat den Mut, diese Idee aufzugreifen und für unsere Schulen reifen zu lassen.

Hier ist sicherlich auch diejenige Fraktion gefragt, welche die Differenz beim Festival zu einem für den Veranstalter guten Ausgang gebracht hat. Unsere Schulkindern und ihre Eltern würden es sicherlich begrüßen.

Hartmut Müller

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