Lesermeinung

Zu unklaren Pandemie-Regeln:

  • Weitere
    schließen

Selbstständige, Kleinunternehmer, Friseure, Masseure, Einzelhandel, Hotels, Restaurants, Künstler, Schulen usw. – sie alle fordern langfristige ‘Öffnungslösungen' und Planungssicherheit!

Selbstständige, Kleinunternehmer, Friseure, Masseure, Einzelhandel, Hotels, Restaurants, Künstler, Schulen usw. – sie alle fordern langfristige ‘Öffnungslösungen' und Planungssicherheit! Das Ergebnis der Zusammenkunft der Kanzlerin mit Ihren 16 "LandesfürstInnen" am 10. Februar lautet zusammengefasst: "Außer Spesen nichts gewesen." Die Öffnung von Friseursalons stellt nur eine Alibifunktion dar, sonst nichts.

Die Inzidenzzahl wurde auf 35 runtergesetzt. Für viele, auch Experten, ist die Inzidenzzahl eine Zahl mit vielen Unbekannten und daher für die Ableitung von wichtigen Entscheidungen überhaupt nicht tauglich. Je niedriger sie gelegt wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie mal drunter, mal drüber ist. Wie schnell sich diese Zahl ändert, haben wir neuerdings im Nachbarkreis Hohenlohe (Fall Firma Würth) und zuvor in vielen anderen Landkreisen (Pflegeheime usw.) gesehen. Man muss kein Prophet sein, um zu sehen, was folgt: Auf-Zu – Auf-Zu– Auf-Zu . Das hilft niemandem. So kann man nicht leben.

Die Politiker sollten sich die Studie des Herrn Göran Kauermann der LMU München zu Gemüte führen, denn daraus lassen sich gute Entscheidungen treffen. Wenn wir nicht schnell eine Öffnungsstrategie realisieren, enden wir in einer viel größeren umfangreicheren ‘Pandemie' wo Gesundheit und mehr betroffen sein wird. Seit geraumer Zeit diktieren uns 17 Personen, deren Begründung lautet: "Wir befinden uns in einer Naturkatastrophe" (Helge Braun im TV-Interview). Ich möchte mich nicht weiter von Hilflosigkeit regieren lassen!

Harry Tauber, Rainau

Zurück zur Übersicht: Leserbriefe

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL