Eine Stimme für die Jugend

Zu: Unterricht für alle – oder Lockdown

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Schon letztes Jahr, nach Schließung aller Schulen, hatte ich auf die Vergessenen hingewiesen. Während wir alle, die Politik, der Bund, die Länder, die Gemeinden sich, zu Recht, um Kita-Kinder, Schüler der Grundschule und der Oberstufe kümmert, die Lobby für die "gequälten.

Schon letztes Jahr, nach Schließung aller Schulen, hatte ich auf die Vergessenen hingewiesen. Während wir alle, die Politik, der Bund, die Länder, die Gemeinden sich, zu Recht, um Kita-Kinder, Schüler der Grundschule und der Oberstufe kümmert, die Lobby für die "gequälten. psychisch belasteten Kinder", auch in Lesermeinungen, groß ist, wird eine Gruppe vergessen: Die jungen Menschen, die vor der Pandemie einen Ausbildungsplatz (Kosmetik, Einzelhandel, Frisör, Hotelgewerbe, Service, Hotel, Gaststättengewerbe) ergattert hatten. Berufsschulen: geschlossen, geöffnet. Ihre Ausbildung musste online unter schwersten Digitalproblemen stattfinden. Ihre für die Prüfungen geforderten Handwerksarbeiten konnten nicht fertiggestellt werden. Durch die Auflagen keine Treffen mit Mitschülern. Keine Ablenkung: Tanzen, Disco, Grillfest, keine Umarmungen, stattdessen Masken. Kein Kuss vom Mitschüler, ein Flirt nur auf Abstand, kein Spaß, keine Freude. Außer: Sie schließen sich einer Klimademo an, die einzige Möglichkeit für Jugendliche, einen Sinn im Leben zu sehen. Ich erhebe deshalb meine Stimme für diese Jugendlichen, die von der Politik vergessen wurden, von denen keiner spricht, und wünsche ihnen viel Mut, durchzuhalten.

Karin Hofmann, Aalen

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