Klatsche für die Pflegenden

Zu "Wertschätzung liegt auch im Gehalt" vom 28. Februar

  • Weitere
    schließen

Obwohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas die Entscheidung ihrer katholischen Chefs kritisieren, erhalten sie als Würdigung ihrer sogenannten systemrelevanten Arbeit eine Klatsche, statt Klatschen und besserer Löhne und Arbeitsbedingungen in der Altenpflege. Mit ihrer Entscheidung lehnt die Caritas den flächendeckenden Tarifvertrag für die Altenpflege ab, entgegen ihrer eigenen Aussagen, Werte und heuchlerischen Würdigungen pflegerischer Arbeit.

Obwohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas die Entscheidung ihrer katholischen Chefs kritisieren, erhalten sie als Würdigung ihrer sogenannten systemrelevanten Arbeit eine Klatsche, statt Klatschen und besserer Löhne und Arbeitsbedingungen in der Altenpflege.

Mit ihrer Entscheidung lehnt die Caritas den flächendeckenden Tarifvertrag für die Altenpflege ab, entgegen ihrer eigenen Aussagen, Werte und heuchlerischen Würdigungen pflegerischer Arbeit. Die Mitarbeiterseite der "ArbeitsRechtlichen Kommission (ARK)" des Caritasverbundes kritisiert diese Sabotage zurecht: "Mit ihrer Verweigerungshaltung hat die Dienstgeberseite den Ruf und die Glaubwürdigkeit der Caritas massiv beschädigt."

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing kommentiert: "Die Arbeitsrechtliche Kommission ist paritätisch zusammengesetzt von Dienstnehmern und Dienstgebern, und die entscheiden unabhängig und autonom. Das respektiere ich." Fazit: Wenig Respekt, dafür umso mehr Heuchelei, Hohn und eine wahre Klatsche durch Caritas und deren Oberhirten für die Beschäftigten in der Altenpflege.

Bernd Hudelmaier

Zurück zur Übersicht: Leserbriefe

WEITERE ARTIKEL