Lesermeinung

Zu Wespels Wortwechsel mit dem Titel "Quertreiber und Querdenker", erschienen in der GT am Samstag, 9. Januar:

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Da mutiert ein alt 68er Querdenker zum Hüter des grün-roten Grals. Gleich vorweg: Ich war nie dabei, und werde es auch nicht sein, bei einer Querdenker Demo.

Da mutiert ein alt 68er Querdenker zum Hüter des grün-roten Grals. Gleich vorweg: Ich war nie dabei, und werde es auch nicht sein, bei einer Querdenker Demo. Trotzdem: Es braucht niemand eine Belehrung, was er denken darf oder soll; das ist in einer Demokratie nun mal so. Sie verbreiten das Gegenteil von dem was gegen alle Ideo-logie richtig wäre. (...) Welch unsägliche Arroganz treibt Sie an, uns, die Bürger, darunter kritische Bürger, zu bevormunden?

Ein Beispiel: Ich kann, Unding des Jahres 2020, Klima nicht mehr hören!" 0,000027 Prozent Co2 (Homöopathie), also vier Stellen hinter dem Komma, können wir Deutsche mit unseren Maßnahmen beeinflussen. Die mathematische Prozentrechnung sieht so aus und kann nicht bestritten werden: 0,038 Prozent der Luft sind Co2, davon produziert die Natur 97 Prozent und nur 3 Prozent der Mensch. Grundlage ist die Fotosynthese. Anteil Deutschlands 2,4 Prozent. (Quellen: Eike-Klima-Energie.eu oder Fachverlag Heise). Ich kann das Wort Klima deshalb nicht mehr hören, weil die menschliche, vor allem deutsche Hybris unüberhörbar alles in Griff bekommen will,

Co2 als Krypto-Währung, wie Wasser? Das Pariser Abkommen gehört in die Mülltonne, weil falschen Propheten, siehe Dr. Wolgang Thüne oder "Apokalypse never" von Michael Shellenberger ein anders Bild aufzeigen als der Club of Rome 1974; die Bibel der Klima-Gläubigen. Ich gebe zu, war selbst davon überzeugt, bis "Greta" kam. Weder die Co2-Theorie noch der sogenannte Treibhauseffekt (der im Widerspruch zum 2. Halbsatz der Thermodynamik steht) sind wissenschaftlich belegbar. "Wenn‘s dem Esel zu wohl wird, geht er auf‘s Eis." Und so wird aus einer blühenden Industrienation eine "Ideo-logie-Nation". Lernen wir nie aus der Geschichte? Dabei haben wir etliche Ideologien hinter uns.

Eschach

Reinhard Prölß

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