Lesermeinung

Zum Ablauf der Präsidentschaft Donald Trumps:

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Noch-Präsident Trump will seinen Dickkopf aus der drohenden juristischen Schlinge ziehen, die ihm am nach Ablauf seiner unsäglichen Präsidentschaft droht.

Noch-Präsident Trump will seinen Dickkopf aus der drohenden juristischen Schlinge ziehen, die ihm am nach Ablauf seiner unsäglichen Präsidentschaft droht. Aber auf die Schnelle schafft er noch "alternative Fakten" und lässt fünf verurteilte Verbrecher hinrichten. Gnadenlos! Er, Trump, will sich aber selbst (!) begnadigen. Und seine Entourage präventiv (?!) gleich mit, also seine Familie, Schwiegersohn Kushner – und seinen immer loyalen Helfershelfer Rudy Giuliani.

Ja, geht's noch? Begnadigen ist kein reflexives Verb, Mr. Trump! Fakt ist: Man kann sich nicht selbst begnadigen! Eine Begnadigung/Amnestie liegt meines Erachtens dann vor, wenn eine rechtskräftig verhängte Strafe von einer höheren Herrschaftsinstanz oder -Person erlassen wird. Sie kann erfolgen, nachdem jemand ein Gnadengesuch eingereicht hat. Es gibt kein Recht auf Gnade; sie ist immer unverdient, ein Geschenk. Glaubt Trump wirklich, er könne sich wie der andere Lügenbaron, Münchhausen, am eigenen Schopf aus dem Schlamassel ziehen? Steht wirklich keine Herrschaftsinstanz über ihm?

Doch: Gott! Als Herr und Schöpfer dieser Welt hätte er jedes Recht, über uns Menschen den Daumen zu senken, denn vor ihm ist jeder schuldig. (...) wir aber verlieren das eigentliche Ziel unseres Lebens aus den Augen, nämlich ein Leben in der Abhängigkeit von unserem Schöpfer. Die Bibel nennt das "Sünde". Aber bei Gott geht "Gnade vor Recht". Er bietet uns als absoluter Souverän an, uns zu begnadigen (...) Nachlesbar im Neuen Testament, im Römerbrief, Kapitel 3, Vers 24 oder im Epheserbrief, Kap. 2, Vers 8.

René Uhlig Aalen-Fachsenfeld

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