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Zum Artikel "Die Kreissparkasse investiert in ihre Filialen":

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Mit großem Interesse habe ich den Bericht "Die Kreissparkasse investiert in ihre Filialen" am 11. Februar gelesen und mich anschließend auf der Homepage der Kreissparkasse Ostalb weiter kundig gemacht, was hinter dem Projekt "Heimatfiliale" steht.

Mit großem Interesse habe ich den Bericht "Die Kreissparkasse investiert in ihre Filialen" am 11. Februar gelesen und mich anschließend auf der Homepage der Kreissparkasse Ostalb weiter kundig gemacht, was hinter dem Projekt "Heimatfiliale" steht. Vordergründig mag der Eine oder die Andere ja denken: typisch Sparkasse, eine neue Masche, um Kunden zu fangen! Wer sich aber näher mit dem Vorhaben beschäftigt, merkt rasch, da steckt doch viel mehr dahinter. Ohne Zweifel geht es auch um mehr Bindung des Kunden an seine Sparkasse. Ich glaube jedoch, es geht hier um mehr! Nach meiner Meinung kann die Philosophie hinter dem Projekt: Willkommenskultur – Zuhören und sich interessieren – Gastgeberkultur – lebensbegleitend Rat geben, ein Fingerzeig auf eine Möglichkeit in der Zukunft sein, wie nach Überstehen der aktuellen Pandemielage, sozialer Isolierung und Vereinsamung in unserer Gesellschaft begegnet werden kann. Die demografische Situation in unserer Gesellschaft macht sehr deutlich, dass immer mehr ältere Menschen allein, zu Hause, unter oftmals abnehmenden finanziellen Möglichkeiten leben werden – auch in ländlich strukturierten Gemeinden. Um der Gefahr einer Vereinsamung vorzubeugen, braucht es Begegnungsmöglichkeiten, vor Ort, ohne Kaufzwang und Verzehrnotwendigkeit, die für alle offen sind. Wenn die Kreissparkasse Ostalb dies mit ihren "Heimatfilialen" anstrebt, kann ich dazu nur ein gutes Gelingen wünschen. Vielleicht gibt es ja noch andere Unternehmen und Einzelgeschäfte, die dieses Projekt in ihrem Bereich nachahmen werden.

Anton Haas, Waldstetten

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