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Zum Artikel Grundschulen und Kitas öffnen für alle Kinder

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Grundlage dieser Öffnungen sind die Ergebnisse einer Studie von den vier Universitätskliniken des Landes. Diese gelten nicht nur für das Land Baden-Württemberg als Grundlage, sondern für viele andere Bundesländer.

Grundlage dieser Öffnungen sind die Ergebnisse einer Studie von den vier Universitätskliniken des Landes. Diese gelten nicht nur für das Land Baden-Württemberg als Grundlage, sondern für viele andere Bundesländer. Zwar wurde die Studie anhand einer großen Zahl von Menschen durchgeführt, aber das Ergebnis steht meines Erachtens auf wackeligen Beinen, wenn man betrachtet, dass zu dieser Zeit überall Lockdown herrschte. So muss man ja automatisch zu dem Schluss kommen, dass Kinder deutlich seltener an Covid-19 erkranken als Erwachsene. Wo sollten sie sich denn infizieren? Wesentlich aussagekräftiger hingegen sind die aus Schweden vorliegenden Antikörperstudien, da es in den Kitas und Grundschulen keinen Lockdown gab, lediglich in den Oberschulen. So hatten jüngere Kinder eine gleich große Chance sich zu infizieren. Eine Erkenntnis hieraus ist, dass sich Kinder im Alter von 0-19 Jahren sogar häufiger angesteckt hatten als Erwachsene in der Altersgruppe bis 64 Jahre. Dass Kitas und Grundschulen wieder öffnen müssen, ist unumgänglich. Es wäre aber eine sorgfältige und wachsame Vorgehensweise notwendig, in die alle betroffenen wissenschaftlichen Bereiche mit Verantwortlichen von Eltern- und Lehrervertretungen einbezogen werden.

Sibylle Huber, Schwäbisch Gmünd

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