Lesermeinungen

Zum Artikel "Hochzeitskorso sorgt für Verkehrschaos", erschienen in der GT am Montag, 19. Oktober:

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Bei diesen Auswüchsen handelt es sich nicht um ein "Corona-Problem", sondern um ein politisch gemachtes Versagen unserer Sicherheitsbehörden, die diese arroganten Ausnahmezustände, wie Autokorsos mit erheblichem Gefähdungspotential seit Jahren bundesweit tolerieren.

Bei diesen Auswüchsen handelt es sich nicht um ein "Corona-Problem", sondern um ein politisch gemachtes Versagen unserer Sicherheitsbehörden, die diese arroganten Ausnahmezustände, wie Autokorsos mit erheblichem Gefähdungspotential seit Jahren bundesweit tolerieren. Es ist ein Kontrollverkust – auch auf vielen anderen Gebieten – unseres "Rechtsstaates", der diesen "rechtsfreien Räumen" durch seinen Personalabbau unter anderem bei der Polizei bundesweit Vorschub geleistet hat, auf dem Rücken zum Beispiel der täglich rund um die Uhr schaffenden Polizeibediensteten.

Ich habe hier vor Jahren in Leserbriefen darauf hingewiesen, als zum Beispiel auf der B 29 (...) durch langsame Korsos andere Verkehrsteilnehmer durch Ausbremsen, Nötigungen und Straßenverkehrsgefährdungen Opfer wurden. Es ist eben einfacher durch ortsfeste Radarkontrollen den schaffenden Verkehrsteilnehmer zur Kasse zu bitten, wenn er mal unerheblich zu schnell unterwegs ist. Auch hier müssen wir im Zuge der neuen Mobilität umdenken. (...) Wenn wir als Menschen nicht zur Vernunft kommen in unserer Arroganz in allen Bevölkerungszweigen und gerade jetzt umdenken, werden wir unsere freiheitliche demokratische Grundordnung verlieren und weltweit alle errungenen Leistungen zerstören. Das gilt für alle Ebenen menschlichen Zusammenlebens und Schaffens! Freue mich trotzdem, dass noch geheiratet wird! Aus der Pandemiestufe 3 grüßt

Udo Meier, Polizeihauptkommissar a.D., Schwäbisch Gmünd

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