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Zum Artikel "Skandalöse Zustände in Schlachthof"

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Tauberbischofsheim, Gärtringen, jetzt Biberach . . . und das sind nur die, von denen wir wissen; die Liste lässt sich wahrscheinlich bis ins Endlose fortsetzen.

Tauberbischofsheim, Gärtringen, jetzt Biberach . . . und das sind nur die, von denen wir wissen; die Liste lässt sich wahrscheinlich bis ins Endlose fortsetzen. Und jedes Mal, wenn die Soko Tierschutz wieder schockierendes Filmmaterial über unhaltbare Zustände und das Leiden und die Qualen von Tieren in Schlachthöfen online stellt, zeigt sich der verantwortliche Landwirtschaftsminister Hauk äußerst betroffen und spricht von "untragbaren Szenen" und dass die "gesetzlichen Vorgaben umgesetzt werden müssen". Wie oft will er das denn noch wiederholen? Und dann im Anschluss wieder nichts tun? Eine ständige und lückenlose Kameraüberwachung in Schlachthöfen wird zum Beispiel vehement abgelehnt. Wegen dem Datenschutz! Gut ausgebildetes Personal gibt es nicht und die Ausstattungen werden nicht auf dem Stand der Technik gehalten, denn dann wird ja weniger Geld verdient. Man sollte nicht nur den Schlachthof schließen, sondern die verantwortlichen Geschäftsführer gleich . . . , nein, ich sag's jetzt nicht. Aber packt sie da, wo es ihnen am meisten weh tut: an ihrem Geldbeutel. Leert ihn aus und sorgt dafür, dass sie ihn sich nie wieder vollstopfen können.

Ulrike Bulling, Lorch

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