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Zum Artikel "Technologiepark für Gmünd?":

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In der [...] öffentlichen Gemeinderatssitzung wurde ein wirtschaftlich monumentales Ansiedlungsprojekt der Stadt Schwäbisch Gmünd vorgestellt – ein 35 Hektar großes bisher landwirtschaftlich genutztes Areal nördlich von Bargau soll einem Technologiepark weichen (35 Hektar entsprechen etwa dem bisherigen Gügling-Areal oder der Ortschaft Bargau) – ein offensichtlich "grünes" Thema – die Energiegewinnung über Wasserstoff.

In der [...] öffentlichen Gemeinderatssitzung wurde ein wirtschaftlich monumentales Ansiedlungsprojekt der Stadt Schwäbisch Gmünd vorgestellt – ein 35 Hektar großes bisher landwirtschaftlich genutztes Areal nördlich von Bargau soll einem Technologiepark weichen (35 Hektar entsprechen etwa dem bisherigen Gügling-Areal oder der Ortschaft Bargau) – ein offensichtlich "grünes" Thema – die Energiegewinnung über Wasserstoff. Das klingt zunächstmal großartig in Sachen Arbeitsplatzbeschaffung, ökologischer Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Potenzstärkung. Nach sehr viel Lob und großzügiger Begeisterung einiger Gemeinderäte habe ich in der Sitzung kritische, meiner Ansicht nach selbstverständliche Nachfragen aus den Reihen der Stadträte vermisst. Laut OB Arnold ist Entscheidungseile angesagt. Nächste Woche soll der Gemeinderat darüber entscheiden. Kann das Ansiedlungsprojekt gerade in Zeiten von Abstand halten in der betroffenen Bevölkerung der umliegenden Ortschaften überhaupt angemessen kommuniziert werden? Wohl eher nicht.

In einigen Jahren sollen bis zu 2000 Menschen dort arbeiten. Der Verkehr wird ins Unermessliche wachsen. Landwirtschafliche Fläche wird versiegelt, neue Zufahrtsstrassen werden gebaut, die Nacht wird noch mehr erhellt sein, Verkehrslärm nimmt zu. Wo bleibt der Gedanke der Nachhaltigkeit, wenn beim "Wind of Change" keine Bedenken, keine Nachfragen geäußert werden?

Winfried Butz, Zimmern

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