Lesermeinung

Zum Artikel "Trauerzug für Schättere-Trasse" vom 23. November

  • Weitere
    schließen

Lächerlich! Mit dieser Sarg-Aktion versucht nun die BI verzweifelt, die Trassendiskussion am Leben zu erhalten. Gut, dass sich das Ganze durch die demokratische Entscheidung des AUSTs schon erledigt hat.

Lächerlich! Mit dieser Sarg-Aktion versucht nun die BI verzweifelt, die Trassendiskussion am Leben zu erhalten. Gut, dass sich das Ganze durch die demokratische Entscheidung des AUSTs schon erledigt hat. Eigentlich sollte man auch dem Video keine Aufmerksamkeit schenken, aber die Behauptung, dass Radfahrer dort Pflanzen und Insekten vernichten, und dadurch die Fledermäuse keine Nahrungsgrundlage mehr hätten, ist lächerlich. Und dass Falken ihren Brutplatz am Kanzelfels oberhalb der Trasse aufgeben, und Behinderte und Nichtbehinderte, Familien und Hundefreunde eine Spaziermöglichkeit verlieren würden, ist völlig absurd.

Auf der Trasse Rad zu fahren, ist nicht gegen den Naturschutz und verhindert auch nicht die Nutzung durch Spaziergänger! Von der BI erwartet man ja nichts anderes, aber dass sich der BUND und die Naturschutzgruppe Vorderes Härtsfeld e.V. vor diesen Karren spannen lassen, enttäuscht mich sehr!

Seit vielen Jahren setze ich mich für den Naturschutz ein, sammle als Müllpate bei Gassirunden regelmäßig Weggeworfenes und verhalte mich auch als Radfahrer rücksichtsvoll gegenüber Mensch und Natur. So wie die BI hier nicht für die Behinderten, Familien und Hundefreunde spricht, so spricht der BUND hier nicht für seine Mitglieder, deshalb werde ich meine Mitgliedschaft dort beenden. Ich hoffe, dass am Ende doch Wahrheit, Verhältnismäßigkeit und Vernunft gewinnen.

Renate Weber

Zurück zur Übersicht: Leserbriefe

WEITERE ARTIKEL