Lesermeinung

Zum Artikel über die geplante Remäandrierung der Jagst am 25. Februar.

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Wenn man nicht vom Fach ist, sollte man eigentlich "die Klappe" halten und die Sache lieber Spezialisten überlassen. Ich wage trotzdem eine kritische Bemerkung.

Wenn man nicht vom Fach ist, sollte man eigentlich "die Klappe" halten und die Sache lieber Spezialisten überlassen. Ich wage trotzdem eine kritische Bemerkung. Denn, meiner Meinung nach, klingt es auch für Laien als unwahrscheinlich, dass eine Absenkung der Jagst um 2,13 Meter bewirkt, dass sich diese durch Remäandrierung zu einem Auenidyll verwandeln soll.

Ich fühle mich in meiner Skepsis bestätigt, wenn ich dann noch lese, dass "im Extremfall", also bei Niedrigwasser, nur noch mit einen Wasserstand von 20 bis 30 cm zu rechnen sei. – so das hydrologische Gutachten, dessen Empfehlung vom Bauausschuss (eine Enthaltung) beschlossen wurde.

Ich sehe die Gefahr, dass die Jagst als Fließgewässer sich zu einer stinkenden "Cloaka Maxima" (Vorbild im antiken Rom) verwandeln könnte. Ich habe kein Patentrezept parat. Nur die Bitte, derartige Veränderungen nicht allzu schnell festzulegen. Ich fühle mich durch den Satz des Schrezheimer Ortsvorstehers Albert Schiele bestätigt, der ähnliche Bedenken geäußert hat.

Hans Rieger

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