Lesermeinung

Zum Artikel "Warum ich nicht unterschrieben habe" vom 31. Oktober

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So ist es nun einmal wieder. Die Zeche bei der eskalierenden Coronalage und dem damit verbundenen Lockdown, der über den 30. November noch verschärfter hinausgehen wird, zahlen nicht die Unvernünftigen, Verantwortungslosen, auf deren Rechnung diese Situation geht.

So ist es nun einmal wieder. Die Zeche bei der eskalierenden Coronalage und dem damit verbundenen Lockdown, der über den 30. November noch verschärfter hinausgehen wird, zahlen nicht die Unvernünftigen, Verantwortungslosen, auf deren Rechnung diese Situation geht. Nein, diese Zeche zahlen die Vernünftigen, die Verantwortungsbewussten, die mit sozialem Gewissen, die Alten und die Kinder.

Diese Situation geht unter anderem auf die Rechnung der Feier- und Partygeneration, die es in Großstädten auf diversen öffentlichen Plätzen ungehemmt krachen ließ, die in Berlin eine riesige illegale Swingerparty feierte, derjenigen, die in Schnäppchenmanier bis vor Kurzem in Risikogebiete fuhren, die in mancher Aalener Kneipe im Sommer dazu beitrugen, dass es wie zu bester Reichsstädtertagestimmung zuging. Da kommt es zur Unzeit, dass der Aalener OB den Aufruf des immer wieder sich peinliche Fehltritte leistenden Boris Palmer mitunterzeichnet, der sich unsolidarisch gegen die Coronabeschränkungen der Landesregierung wendet.

Chapeau, Herr Brütting, für Ihren Mut zur Gegenposition hierzu, für Ihren Appell Demokratieverständnis zu zeigen, für Ihre Klarheit und für Ihren Aufruf zur Solidarität mit dem Gemeinwohl und denen, die sich täglich dafür einsetzen, nicht zuletzt unseren Politikern in ganz Deutschland.

Stefan Weber

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