Lesermeinung

Zum Corona-Virus:

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Der Corona-Virus hat uns nach wie vor fest im Griff. Wir müssen weiterhin Abstand halten, Hygienevorschriften beachten. Und jetzt beim Einkauf Masken tragen.

Der Corona-Virus hat uns nach wie vor fest im Griff. Wir müssen weiterhin Abstand halten, Hygienevorschriften beachten. Und jetzt beim Einkauf Masken tragen. Aber wir sind nicht alle in gleicher Weise betroffen. Die Gastwirte haben bei Demos auf ihre elementaren Probleme aufmerksam gemacht. Eine Berufsgruppe, die in besonderer Weise von den Corona-Auflagen betroffen ist.

Ja, unsere Gesellschaft ist, was die finanzielle Seite betrifft, gespalten. Auf der einen Seite Menschen, die weder durch Kurzarbeit beeinträchtigt sind, noch um ihren Arbeitsplatz bangen müssen. Die ungeschmälert Gehalt, Pension oder Rente beziehen und so also gut über die Runden kommen.

Auf der andern Seite aber eine Bevölkerungsgruppe mit gekürztem oder ganz ohne Einkommen. Viele, vor allem kleine Gastronomiebetriebe, können längst nicht mehr ihre Auslagen und Mieten bezahlen. Denen steht buchstäblich das Wasser am Hals. Bei ihnen geht es um die nackte Existenz.

Mit bloßem Bedauern ist diesen Menschen mit ihren Familien nicht geholfen. Deshalb die Frage: Was können wir für die tun? Ganz einfach: lasst unsere Küche kalt. Nützen wir das vielfache Service-Angebot, das Essen in diesen Wirtschaften abzuholen. Dort, wo viele von uns bislang sonntags oder abends zum Essen gegangen sind. Wenn dies ein Großteil von uns nicht nur einmal pro Woche tun würde, wäre vielen geholfen. Also: geben wir uns einen Ruck. Lasst Taten folgen.

Erwin Hafner

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