Lesermeinung

Zum GT-Artikel "Nicht nur auf die Übeltäter einprügeln" vom 9. April 2021

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"Mit dem Sport an sich habe er kein Problem, behauptet Volker Sperrle. Dennoch heizt er bei jedem noch so kleinen Anlass die Debatte um den Normannia-Platz neu an.

"Mit dem Sport an sich habe er kein Problem, behauptet Volker Sperrle. Dennoch heizt er bei jedem noch so kleinen Anlass die Debatte um den Normannia-Platz neu an. Ostern nutzte er für eine widerliche Hetzjagd gegen ein paar Jugendliche, die einfach nur friedlich Fußball spielten. Wer will es ihnen in dieser Zeit verübeln?

Wie sich Sperrle und seine Mitstreiterin Cornelia Demmler nun als ‘Retter der Gesellschaft' aufspielen, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Keine Nachbarschaft braucht solche Denunzianten, die mit ihren Methoden jegliches Gemeinschaftsgefühl zerstören. Warum? Aus Verbitterung? Aus Langeweile? Nur weil beide mit ihrem Leben offenbar nicht glücklich sind, sollen auch ihre Mitmenschen leiden.

Für den Verein und die angebliche Sportstadt Schwäbisch Gmünd muss ein Punkt erreicht sein, um endlich klare Kante zu zeigen. Bislang wurde jeder Kompromiss eingegangen, zurück kamen weitere Schikanen. Obwohl im Sommer ein neues Fangnetz am Kunstrasen angebracht wurde, wird eine angebliche Lärmbelästigung als Vorwand genutzt, um sporttreibende Teenager als Schwerverbrecher darzustellen. Sein wahres Gesicht hat Sperrle längst gezeigt und angekündigt: ‘Wir werden das Ding jetzt dichtmachen.' (Zitat in der GT vom 18. Juli 2020). (...)

Wenn Herr Sperrle nur einen Funken Anstand besitzt, wird er auf seine angekündigten rechtlichen Schritte verzichten. Sollte er sich stattdessen zu einem Tapetenwechsel entscheiden, dann biete ich gerne persönlich meine Hilfe beim Umzug an. Und viele Jugendfußballer sicher ebenfalls.

Nico Schoch

Ruppertshofen

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