Lesermeinung

Zum Impfen in Baden-Württemberg

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Es lebe die Bürokratie in den grünen Staatsministerien! Beispiel: Impftermine, verantwortlich dafür Gesundheitsminister Lucha. Mittwoch, 24. März, SchwäPo-Meldung "Von Freitag an Anmeldung zu Impfterminen".

Es lebe die Bürokratie in den grünen Staatsministerien! Beispiel: Impftermine, verantwortlich dafür Gesundheitsminister Lucha. Mittwoch, 24. März, SchwäPo-Meldung "Von Freitag an Anmeldung zu Impfterminen". (...) Also mein Anruf (...) unter 116117 um 7.50 Uhr. Hotline: "Unser Servicecenter öffnet um 8 Uhr". Nächster Anruf 8.10 Uhr. Hotline: "Alle Leitungen sind belegt". Nächster Anruf 10.15 Uhr. Hotline: "Alle Leitungen sind belegt. Versuchen Sie es am Nachmittag".

(...) Am späten Nachmittag wurde ich von der Hotline ans Internet verwiesen. Hier bekam ich eine PIN aufs Handy zur Verifizierung. Anschließend eine E-Mail mit dem Vermittlungscode zur Buchung eines Impftermins. Das war's dann, denn es gab keine freien Impftermine mehr.

Ich frage mich, wozu die Hotline geschaltet wird, wenn man sich doch übers Internet um einen Impftermin bemühen muss. Was machen die älteren Mitbürger, die keinen Internetanschluss haben? Warum funktioniert es anders in Nordrhein-Westfalen und Bayern? In Nordrhein-Westfalen werden alle Impfberechtigten schriftlich informiert, in Bayern kann man sich registrieren lassen und bekommt eine SMS, wenn ein Impftermin möglich ist.

Ich wundere mich über den Höhenflug der Grünen. Ihr bürokratisches und lähmendes Agieren habe ich 23 Jahre lang im Aalener Gemeinderat erlebt. Im Übrigen haben nicht die Grünen den Klimawandel entdeckt, sondern Erhard Eppler von der SPD.

Heidi Schroedter

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