Lesermeinung

Zum Leserbrief Karl Maiers, "Napoleon von Aalen" vom 1. 10.

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Vorab: Ich selbst habe mit Karl Maier über Jahrzehnte gemeinsam Kommunalpolitik gemacht, wir waren einmal Weggefährten: Schon seit Jahren kann ich seine Argumentation vor allem gegenüber dem Aalener OB Thilo Renschler nicht mehr nachvollziehen.

Vorab: Ich selbst habe mit Karl Maier über Jahrzehnte gemeinsam Kommunalpolitik gemacht, wir waren einmal Weggefährten:

Schon seit Jahren kann ich seine Argumentation vor allem gegenüber dem Aalener OB Thilo Renschler nicht mehr nachvollziehen. Maiers jetzigen Leserbrief halte ich für absolut unsachlich, in der Wortwahl daneben und menschlich unter der Gürtellinie.

Maier liest einen Bericht in den Medien und kommentiert diesen dann mit großer Häme, ohne selbst bei der Sitzung dabei gewesen zu sein. Sein Thema, wie immer: Der Oberbürgermeister ist immer schuld.

Jemand wie Karl Maier, der 40 Jahre lang ein kommunalpolitisches Mandat hatte, weiß genau, dass in den Gremien oft über Bande gespielt wird (...). Maier macht es sich bei zahlreichen Themen, wie Radfahren auf der Schättere Trasse, Ortsentwicklung in Unterkochen sehr einfach. Stets hat er sofort die Lösung parat – die einzig richtige. Alle anderen Positionen spielen für ihn überhaupt keine Rolle.

Jeder weiß, dass Kommunalpolitik immer auch Kompromiss bedeutet. Dass sich Maier nunmehr zum Sprachrohr der Grünen macht, ist seine Sache. Wenn ich die Kommentare von Herrn Asbrock lese, dann stelle ich natürlich fest, dass da jemand für den Landtag kandidiert und auf jeden Fall auffallen möchte (...).

Nun aber unseren Oberbürgermeister als Napoleon zu diffamieren, der zusammen mit den Frauen und Männer der Stadtverwaltung, wie ich meine, in diesen schweren Cornona-Zeiten einen sehr guten Job macht, mit Worten wie "schulmeisterlich oder hanebüchen" zu kommentieren, halte ich für unerträglich. Vielleicht liegt es eher daran, dass es Karl Maier nicht ertragen kann, dass sich Unterkochen, auch nachdem er nicht mehr Ortsvorsteher ist, sehr positiv entwickelt und offensichtlich vermisst ihn auch niemand im Gemeinderat (...).

Erich Holzwarth Aalen-Unterkochen

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