Lesermeinung

Zum Leserbrief "Peinliche Trickstunde" vom 16. Oktober

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Peinlich, Herr Haas, ist nicht die Sitzung des AUST gewesen. Peinlich ist, wie die ganze Geschichte von Anfang an leider von einigen Bürgern aus Unterkochen (weitaus nicht allen) dramatisiert wurde.

Peinlich, Herr Haas, ist nicht die Sitzung des AUST gewesen. Peinlich ist, wie die ganze Geschichte von Anfang an leider von einigen Bürgern aus Unterkochen (weitaus nicht allen) dramatisiert wurde. Leider beharren diese wenigen Leute auch nach der Entscheidung auf ihre eigensinnigen Argumente. Die Entscheidung jetzt mit EU-Recht zu torpedieren, finde ich lächerlich.

Der Gipfel der Peinlichkeit [...] war der Vorschlag, die Waldhäuser Steige zu sperren. So etwas kann man nur fordern, wenn man sie nie fährt. Ich bin selbst diese Strecke über 40 Jahre zur Arbeit gefahren von Waldhausen nach Oberkochen. Ich habe jeden Tag vier Kilometer Strecke eingespart im Vergleich zur Ebnater Steige. Bei 200 Arbeitstagen macht das 800 Kilometer im Jahr und in 48 Jahren circa 40 000 Kilometer, die meiste Zeit als Fahrgemeinschaft, in der ich auch Kollegen aus Unterkochen mitgenommen habe.

Leider wird die ganze Debatte viel zu akademisch geführt. Lassen Sie doch einfach mal den gesunden Menschenverstand walten. Mit Sturheit und Rechthaberei kommen wir nicht weiter. Aber Sie können anscheinend nicht einmal demokratische Entscheidungen akzeptieren. [...]

Viele Bürger von Waldhausen sind erleichtert darüber, dass die Abstimmung so gelaufen ist. Es wäre aus Waldhäuser Sicht ein absoluter Schildbürgerstreich gewesen, diese Straße für den Autoverkehr zu sperren.

Ich bin sehr oft mit dem Fahrrad unterwegs auch im "schönsten Stadtteil von Aalen". Ich glaube, dass Fußgänger und Radfahrer bei gegenseitiger Rücksichtnahme gut miteinander klar kommen. Jeder hat Verantwortung, auch für andere. Das haben und müssen wir in Coronazeiten alle lernen, je früher desto besser.

Helmut Weber

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