Lesermeinung

Zum Leserbrief "Radfahren ist Naturschutz" vom 7.12.2020:

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Wer vom Artenschutz nichts hält, sollte nicht jene angreifen, die sich seit Jahrzehnten engagieren. Dass die Bürgerinitiative von einem breiten Spektrum an Personen getragen wird, wollen die "Öffnungsbefürworter" nicht wissen.

Wer vom Artenschutz nichts hält, sollte nicht jene angreifen, die sich seit Jahrzehnten engagieren. Dass die Bürgerinitiative von einem breiten Spektrum an Personen getragen wird, wollen die "Öffnungsbefürworter" nicht wissen. Auch in den sozialen Medien wird gewettert und diffamiert. Die viel beachtete Veröffentlichung der Uni Hohenheim vom November mahnt: "Insekten erwirtschaften jährlich eine Billion Dollar. Ohne diese würde Deutschland beim Bruttosozialprodukt jährlich 3,8 Milliarden Euro einbüßen…".

Wichtig wäre es, gemeinsam zu überlegen, was uns in dieser Sache voranbringt. Braucht es für die oben genannte Planung nicht andere Streckenführungen ohne Fußgänger, auf die Rücksicht genommen werden muss und weitere Angebote im öffentlichen Personennahverkehr? Die Politik hat wohl nicht den Mut und die Weitsicht eine Entscheidung pro Naturschutz, pro sanften Wander-Tourismus und für Menschen zu treffen, die auf barrierefreie Wege angewiesen sind.

Aalen

Günter Kallis

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