Lesermeinung

Zum Leserbrief "Schulschwänzer finden Gehör" vom 18. November:

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Zuerst einmal zum Begriff "Schulschwänzer", den der Leserbriefschreiber auf die Fridays-for-future-Ikonen Greta Thunberg und Luisa Neubauer verwendet.

Zuerst einmal zum Begriff "Schulschwänzer", den der Leserbriefschreiber auf die Fridays-for-future-Ikonen Greta Thunberg und Luisa Neubauer verwendet. Fridays for future machen sogenannte Schulstreiks, diese schon längst meist freitagnachmittags, wenn sowieso keine Schule ist. Es handelt sich also keineswegs um Versager und Faulenzer. Luisa Neubauer ist Tochter einer Krankenschwester, sie als "neureich" zu bezeichnen finde ich unverschämt. Außerdem leugnet der Leserbriefschreiber den wissenschaftlichen Beweis für ein CO2-Problem in Bezug auf das Klima. Damit befindet er sich mit dem noch amtierenden amerikanischen Präsidenten in "bester" Gesellschaft. Dieses kann man nur mit Corona-Leugnern vergleichen, die bezweifeln, dass das eine gefährliche Krankheit ist. Es gibt für alle wissenschaftlichen Erkenntnisse vereinzelte Wissenschaftler, die das Mehrheitswissen bezweifeln bzw. leugnen. Jahrelang wurde und wird die "sichere" Atomenergie und ebenso die aus Kohlen gewonnene Energie sowie Kerosin mit Milliarden subventioniert. Dieses zum Vorteil weniger großer Energiekonzerne. Wenn diese Subventionen konsequent für die Erzeugung umweltfreundlicher Energie verwendet würden, wäre eine CO2-Steuer weniger schmerzhaft oder hinfällig. Im Gegensatz zum Leserbriefschreiber bin ich froh, dass es kritische und politisch engagierte und zum Handeln bereite junge Menschen gibt.

Pia Geiger

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