Lesermeinung

Zum Leserbrief von Martin Knippe, "Unglaubliche Haltung" vom 20. Juni.

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In ihrem Leserbrief vergleichen Sie wohl Äpfel mit Birnen? Wie sonst ist ihr Beispiel der "städteverbindende" Ruhrschnellweg und Kopenhagen mit dem Wanderweg Härtsfeldtrasse zu bewerten?

In ihrem Leserbrief vergleichen Sie wohl Äpfel mit Birnen? Wie sonst ist ihr Beispiel der "städteverbindende" Ruhrschnellweg und Kopenhagen mit dem Wanderweg Härtsfeldtrasse zu bewerten? Es sind nicht nur die Menschen der "hintersten Provinz in Unterkochen", sondern auch aus dem ganzen Umland, die die Härtsfeldtrasse als "Wanderweg" erhalten wollen! Ihre vielerorts übliche "gemeinsame Nutzung" und die Rücksichtnahme der Radler auf andere Menschen, Verkehrsteilnehmer, ist täglich in Fußgängerzonen zu sehen. Beispielhaft ist auch der Wander-/Radweg in Schwäbisch Gmünd nach Straßdorf und ähnlich der Remsweg zur Remsquelle in Essingen. Dort fahren viele Radler entlang der Kugelesbahn für Kinder – trotz Hinweisschilder abzusteigen – mit Geschwindigkeit an spielenden Kindern, Erwachsenen, Hunden rücksichtslos vorbei. Viele Radler bemessen ja mittlerweile auch den "Erfolg ihrer Tour" nach den gefahrenen Kilometern in kurzer Zeit – absteigen ist Zeitverlust! Ein gütliches, faires Miteinander auf Wanderwegen ist mittlerweile durch steigenden Egoismus & Ellenbogengesellschaft - leider – zum Wunschdenken geworden. Reine Wanderwege sind wichtiger denn je geworden – helfen oft diese negativen Mentalitäten der Gesellschaft ein Stück weit zu vergessen. Auch Ihre Aussage: "Es ist äußerst unklug, sich mit der mächtigen Radlobby anzulegen" passt gar nicht zu ihrem Wunsch, nach einer "gemeinsamen demokratischen Lösung" zu suchen.

Peter Schlaak Essingen

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