Lesermeinung

Zum Mobilitätspakt:

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Bürger und Bürgerinnen gaben über 500 Ideen ein. 250 davon für den Raum zwischen Aalen und Heidenheim. Das heißt 50 Prozent wiesen auf Lösungen außerhalb dieses Raums hin.

Bürger und Bürgerinnen gaben über 500 Ideen ein. 250 davon für den Raum zwischen Aalen und Heidenheim. Das heißt 50 Prozent wiesen auf Lösungen außerhalb dieses Raums hin. 50 Prozent – eine Zahl, die an S21 erinnert. Hätten diese 50 Prozent gegen S21 damals Recht bekommen, stünden uns jetzt Milliarden an Steuergeldern zur Verfügung, könnten wir über AA-HDH hinaus problemlos kreisweite Lösungen einbeziehen. Die Gleichen, die damals für das Milliardengrab S21 warben, sind bislang nur für die kleine Lösung zwischen AA und HDH. Es scheint, als zeigen sie langsam Einsicht, auch Ursachen angehen zu wollen (...), die Pendler komfortabler, preiswerter und gesünder mit Bus, Bahn und Rad bewegen zu wollen (...). Doch anders als bei S21 fehlen noch zwei Beteiligte. Wo ist unsere Natur und das Klima? Fehlanzeige! Deren Vertreter, wie LNV, BUND, NABU oder Klimaschutzbündnis Ostalb werden nicht einmal angefragt. Trügt der Eindruck, dass aus S21 wenig Lehren gezogen wurden? Die Hoffnung liegt auf Verkehrsminister Winfried Hermann. Dass er die Bürger, die Natur und die Umwelt mit Weitsicht und Erfolg vertritt. Ob sich die Straßenbefürworter oder zukunftsgerichtete Alternativen der Bürger durchsetzen? Die Wahlen werden es zeigen.

Peter Kuch

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