Lesermeinung

Zum SchwäPo-Artikel "600 Euro Prämie für Schulleiter" vom 19. November:

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Ist es gerecht, dass in die Lufthansa Milliarden gesteckt werden, während Selbstständige um ihre Existenz bangen? Ist es gerecht, dass Gastronomen mit ausgeklügeltem Hygienekonzept schließen müssen, während sich im Supermarkt die Menschen an der Theke drängeln? In einer Studie des Max-Planck-Instituts wurde festgestellt, dass Menschen eine hohe monetäre Vergütung eher akzeptieren, wenn eine entsprechende Leistung dafür erbracht wurde, als wenn diese Vergütung durch Zufall, Glück oder einfach der Position wegen ausgezahlt wird.

In der aktuellen Situation, in der die soziale Ungleichheit bedenkliche Ausmaße annimmt, stellt sich mir die Frage, wer in dieser Krise viel für die Gesellschaft leistet und sich abmüht?

Ist es gerecht, dass in die Lufthansa Milliarden gesteckt werden, während Selbstständige um ihre Existenz bangen? Ist es gerecht, dass Gastronomen mit ausgeklügeltem Hygienekonzept schließen müssen, während sich im Supermarkt die Menschen an der Theke drängeln?

In einer Studie des Max-Planck-Instituts wurde festgestellt, dass Menschen eine hohe monetäre Vergütung eher akzeptieren, wenn eine entsprechende Leistung dafür erbracht wurde, als wenn diese Vergütung durch Zufall, Glück oder einfach der Position wegen ausgezahlt wird.

In der aktuellen Situation, in der die soziale Ungleichheit bedenkliche Ausmaße annimmt, stellt sich mir die Frage, wer in dieser Krise viel für die Gesellschaft leistet und sich abmüht? Die Belastungen der Schulleitungen sind im Gegensatz zu manch anderen Berufsgruppen, die keinen Beamtenstatus haben, überschaubar oder eben anders geartet. Deshalb ziehe ich vor allen Schulleitungen, wie in Nördlingen den Hut, die ihre Leistungsprämien dem Krankenhaus spenden. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten gerecht zu sein.

Agnes Riedel

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