Lesermeinung

Zum SchwäPo-Artikel "Bis Ende März bleibt der Impfstoff knapp" vom 2. Februar:

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Vergeblich versuche ich seit Wochen mehrmals täglich, einen Termin zur Coronaimpfung für meine 83-jährige Mutter zu bekommen. Auf dem Internetportal der KVB heißt es immer nur:

Vergeblich versuche ich seit Wochen mehrmals täglich, einen Termin zur Coronaimpfung für meine 83-jährige Mutter zu bekommen. Auf dem Internetportal der KVB heißt es immer nur: "Zur Zeit sind keine Termine verfügbar, versuchen Sie es später erneut." Es gleicht also einem Lotteriespiel, einen Termin zu ergattern.

Ich empfinde diesen Umgang mit alten Menschen einfach nur beschämend und bezeichne das Prozedere der Impfstoffvergabe als dilettantisch. Warum wird man nach Anmeldung zur Impfung nicht einfach auf eine Warteliste gesetzt und bekommt dann irgendwann einen Impftermin genannt. Im benachbarten Landkreis Donau-Ries ist das möglich, im Ostalbkreis leider nicht. Im Übrigen sind jenseits der Landesgrenze viele Mitarbeiter der Kliniken bereits gegen Corona geimpft, auf der Ostalb nach meinem Kenntnisstand aber nur ein Bruchteil des impfwilligen Krankenhauspersonals. Wie kann das sein, wo doch die vorhandenen Impfstoffe gerecht über das ganze Land verteilt werden sollen? Oder gibt es im "Ländle" eine andere Priorisierung bei der Impfstoffverteilung. In den Zentren ist die Impfquote wohl deutlich höher. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Roland Hammer, Riesbürg

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