Lesermeinung

Zum SchwäPo-Artikel "Radweg pur: Wird die Waldhäuser Steige autofrei?" vom 26. September:

  • Weitere
    schließen

Seit über 20 Jahren fahre ich nun schon täglich über die Waldhäuser Steige zur Arbeit. Nun musste ich mit bestürzen in der SchwäPo lesen, dass angedacht ist, diese Straße für Autos zu sperren. Wieso kommt die Stadtverwaltung Aalen nur auf so eine Idee?

Seit über 20 Jahren fahre ich nun schon täglich über die Waldhäuser Steige zur Arbeit. Nun musste ich mit bestürzen in der SchwäPo lesen, dass angedacht ist, diese Straße für Autos zu sperren.

Wieso kommt die Stadtverwaltung Aalen nur auf so eine Idee? Ich stelle die Hypothese auf, dass sie bei der Härtsfeldschättere-Problematik keine Lösung findet und nun verzweifelt einen Ausweg sucht. Aber was würde es bedeuten, wenn diese geschätzten 625 Autofahrer sich nun einen anderen täglichen Weg zur Arbeit suchen müssen? Fahren beispielsweise 300 davon über die Himmlinger Steige, durch Himmlingen, Birkhof und die dortige Unterkochener Siedlung: Wie erfreut wären die Anwohner, jeden Tag so viele weitere Autos in diesen schmalen Straßen ertragen zu müssen?

Des Weiteren würde sich die Stadt Aalen einen Bärendienst erweisen. Aktuell wird die Waldhäuser Steige durch das Land unterhalten. Bei einer Rückstufung zur Gemeindestraße ist die Stadt für diese Straße zuständig. Wenn Starkregen wieder zu einer Senkung der Straße führt, fallen schnell Millionen Euro zusätzlicher Sanierungskosten für die Stadt an. Dieses Geld könnte besser für Kindergärten, ÖPNV, … Verwendung finden.

Meiner Meinung nach sollte sich die Stadtverwaltung das nochmals gut überlegen. Eventuell ist es hilfreich, wenn die betroffenen Bürger beim Ortschaftsrat Unterkochen und der Stadtverwaltung Aalen ihre Meinung äußern, denn sie werden auch die Hauptleidtragenden sein.

Zurück zur Übersicht: Leserbriefe

WEITERE ARTIKEL