Lesermeinung

Zum SchwäPo-Artikel "Widerspruch gegen Erweiterung" vom 12. Januar:

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Es stimmt schon, dass es schwerwiegende Gegenargumente gegen die Zukunft des Kobeleshofs gibt. Insofern hat der BUND recht, wenn dieser die Finger in die Wunden legt.

Es stimmt schon, dass es schwerwiegende Gegenargumente gegen die Zukunft des Kobeleshofs gibt. Insofern hat der BUND recht, wenn dieser die Finger in die Wunden legt. Der Eingriff in die Natur wird/würde immens sein, wenn der bisherige Rinderbestand quasi fast verdoppelt werden soll. Doch, so frage ich, wer hilft eigentlich dem bäuerlichen Unternehmer, der nach dem Prinzip "weichen oder wachsen" keine andere Möglichkeit findet, sich in seinem Anwesen zu behaupten.

(...)Alternativen wurden offensichtlich bei dem bereits genehmigten Bauvorhaben nicht gesucht. Und so hängt alles an dem bereits genehmigten Bauvorhaben und konzentriert sich auf die sechs Punkte, die vom BUND vorgebracht sind. Stagnation oder Blockade, das ist das Zauberwort, so wie vom BUND gefordert. Im Klartext fordert der BUND die Abkehr von der industriellen Landwirtschaft und den Rückwärtsgang in eine romantisch verbrämte Landwirtschaft, in der niemand überleben kann. (...)

Diese Verweigerungshaltung würde das Höfesterben in rasantem Tempo beschleunigen. (...) Alles reduziert sich auf die Entscheidung des Regierungspräsidiums. Und nach dessen Entscheidung gibt es noch den Klageweg. Es ist zu befürchten, dass es noch ein weiter Weg bis zum Ziel werden wird. Nach meiner Meinung hängt alles an der Aussage: "Fortschritt oder Rückschritt"? Ich habe mich entschieden. Ich bin für den Fortschritt!

Hans Rieger

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