Pleitegeier über Gmünd

Zum städtischen Haushalt

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Verkündete Rekordverschuldung bei den Beratungen zum Haushaltsentwurf 2021, (...) die Pleite kreist über der Stauferstadt. Diese Lage musste bei der Verwaltung schon lange bekannt gewesen sein, trotzdem wurden einst "Wünsche" zur Realisierung vorbereitet, fassungslos die vorgetragenen Kosten; Bau eines Wellnessoasentempels in den Nepperberg, alias Gmünder Hallenbad!

Verkündete Rekordverschuldung bei den Beratungen zum Haushaltsentwurf 2021, (...) die Pleite kreist über der Stauferstadt. Diese Lage musste bei der Verwaltung schon lange bekannt gewesen sein, trotzdem wurden einst "Wünsche" zur Realisierung vorbereitet, fassungslos die vorgetragenen Kosten; Bau eines Wellnessoasentempels in den Nepperberg, alias Gmünder Hallenbad! Eine Millioneninvestition mit Folgekosten für die Stadt an den Investor, das in diesen Zeiten! Die BI Taubental hatte seinerzeit die Unterschriften kluger Bürger gegen die Realisierung gesammelt und zusammen mit dem Regierungspräsidium den Bau verhindert. Gott sei Dank gibt es in dieser Stadt engagierte Bürger! "Mobile Bäume" in Gruppen, "grüne Inseln" sollen nun das Stadtklima im Sommer sichern, so die Verwaltung, gab es nicht einst Bäume in der Bocksgasse und auf dem Johannisplatz?! Aber man liest ja von Stadträten, "Menschen seien wichtiger als Bäume!" (...) Brot und Zirkusspiele, Massenunterhaltungen, so die Gewichtung der Stadt. Gigantisch, prächtig, potemkinscher Dorfcharakter ohne Deckelung! Bezahlen wird das der schwäbische Häusleseigentümer, Stichwort Grundsteuererhöhung. Sorry, gerichtete Straßen erwartet ernsthaft keiner mehr in Gmünd.

Andrea Stegmaier Schwäbisch Gmünd

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