Lesermeinung

Zum Thema Breitbandausbau in der Region:

  • Weitere
    schließen

Mit Freude habe ich vernommen, dass Göggingen und Untergröningen das Breitbandprogramm zum Ausbau eines schnellen Internet-Anschlusses, auch wegen Zuschüssen, in Angriff nehmen können.

Mit Freude habe ich vernommen, dass Göggingen und Untergröningen das Breitbandprogramm zum Ausbau eines schnellen Internet-Anschlusses, auch wegen Zuschüssen, in Angriff nehmen können. Ich frage mich, warum das nicht in Lorch überall möglich ist, leben wir Lorcher hinter dem Ural? Wobei da vielleicht die Verbindungen schon besser sind als bei uns.

Spaß beiseite, es wollen immer mehr Menschen das Internet nutzen, es geht nicht mehr ohne und es sollte schnell sein. Selbst ältere Frauen und Männer, die nicht damit aufgewachsen sind, sind sehr interessiert und wollen Surfen lernen. Könnte auch in der Corona-Zeit und sonst lebensrettend sein.

Die Stadträte sollten ihre Bürger über dieses Thema mal ehrlich aufklären und keine fadenscheinige Ausreden vorbringen. Klare Aussagen sind zum Beispiel: wir wollen nicht, wir haben kein Geld, wir bekommen keine Zuschüsse, die Steuereinnahmen sind zu gering, obwohl die höher sein sollten als in den genannten Gemeinden, die Ausgaben auch, das weiß ich, und so weiter. Meiner Meinung nach, und ich bin nicht alleine, sind da Versäumnisse gemacht worden.

Ein Beispiel: Das Mobilfunknetz funktioniert bis heute nicht überall, ich muss, um eine halbwegs gute Sprachverbindung auf dem Haldenberg zu haben, wo ich seit 45 Jahren wohne, ins Freie oder in das Esszimmer. Wie kann das sein? Im Beuthental, Klotzenhof, auch in Gmünd im Hölltal sind Funklöcher. Also da ist noch genug zu tun und sollte mal ohne ständige Streitereien der einzelnen Parteien, zum Wohle der Allgemeinheit, in Angriff genommen werden. Bleiben Sie gesund, wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen.

Werner Rupp, Lorch

Zurück zur Übersicht: Leserbriefe

WEITERE ARTIKEL