Lesermeinung

Zum Thema: Der Fußball und seine angebliche Vorbildfunktion

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Da bemüht sich der Profifußball mit gekonnter Lobbyarbeit und demutsvollen Gesten eine Spielerlaubnis zu bekommen und dann kommt so ein typischer neureicher unbedarfter ignoranter Balltreter daher und weiß gar nicht, was er mit seinem Verhalten und seiner kindischen Smartphone-Daddelei für Signale an die Gesellschaft aussendet. Es sind sicher nicht alle so, aber vermutlich mehr als einer.

Da bemüht sich der Profifußball mit gekonnter Lobbyarbeit und demutsvollen Gesten eine Spielerlaubnis zu bekommen und dann kommt so ein typischer neureicher unbedarfter ignoranter Balltreter daher und weiß gar nicht, was er mit seinem Verhalten und seiner kindischen Smartphone-Daddelei für Signale an die Gesellschaft aussendet.

Es sind sicher nicht alle so, aber vermutlich mehr als einer. Und diese Herren sollten sich schon mal fragen, woher sie das ganze Geld bekommen, mit dem sie eh nicht wissen, wohin damit. Viele bekommen für einmal gegen den Ball treten mehr als unsereins in drei Monaten verdient.

Die Bundesliga ist nicht systemrelevant, um dieses Unwort trotzdem zu verwenden. Wichtiger sind jene, die uns helfen gesund zu bleiben oder wieder zu werden. Ich schaue Fußball auch gerne, aber ich kann es partout nicht leiden, wenn eine gepämperte Berufsgruppe in ihrer Blase so tut, als ginge sie die Welt draußen nicht viel an. Wir können ohne Profifußball, aber die nicht ohne uns – das werden sie bei ihren Geisterspielen schon merken. Diese dienen eh nur dazu, die Blase am Leben zu erhalten und die horrenden Gehälter weiter zahlen zu können.

Hat man so ein Verhalten schon mal von den weiblichen Kolleginnen gesehen? Nein, denn dort wird normales Geld verdient und hat daher das Hirn noch nicht vernebelt. Wilfried Müller

Oberkochen

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