Lesermeinung

Zum Thema "Impfen":

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Und wieder sind es die Pflegekräfte, die sich den "schwarzen Peter" zuschieben lassen müssen. Viele Kolleginnen und ich (Krankenschwester) fragen sich vermehrt, warum eine solch massive Diskussion um das "Impfen der Pflegekräfte" geführt wird – von kompetenter oder unkompetenter Seite aus. Natürlich ist es oberste Priorität, einen Patienten nicht anzustecken.

Und wieder sind es die Pflegekräfte, die sich den "schwarzen Peter" zuschieben lassen müssen. Viele Kolleginnen und ich (Krankenschwester) fragen sich vermehrt, warum eine solch massive Diskussion um das "Impfen der Pflegekräfte" geführt wird – von kompetenter oder unkompetenter Seite aus.

Natürlich ist es oberste Priorität, einen Patienten nicht anzustecken. Nur meiner Meinung nach sollte doch derjenige, der gesund bleiben möchte, vorrangig geimpft sein, also der Patient! Die beste Konstellation wäre, wenn alle Aufeinandertreffenden einen Status hätten; ob Impf-oder Antikörperstatus. Das heißt: Jeder ist mitverantwortlich.

Dass Geimpfte weniger ansteckend sind, darf auch im Umkehrschluss überlegt werden. Möchte man (gegen allen Volksglauben) sich als Pflegekraft doch impfen lassen, wird man von Impfgegnern, Andersdenkenden oder im "Internet-ausgebildetem medizinischem Personal" in seinem Beruf infrage gestellt und angegangen.

Darum meine Frage: Warum haben wir denn immer noch Pflegenotstand, wenn es so schön und sexy ist, nur kritisiert zu werden und Beifall die höchste Anerkennung ist?

Beate Weiß

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