Leserbrief

Zum Thema "Kein Bedarf" für einen Rewe:

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Nach der Entscheidung des Gögginger Gremiums sollte man sich die Frage stellen, ob sich die Gemeinde Göggingen einer positiven gewerblichen Entwicklung in den nächsten 10 Jahren verweigern möchte. Warum?

Nach der Entscheidung des Gögginger Gremiums sollte man sich die Frage stellen, ob sich die Gemeinde Göggingen einer positiven gewerblichen Entwicklung in den nächsten 10 Jahren verweigern möchte.

Warum? Die Gemeinde stellte einen Forderungskatalog mit 8 Punkten an Rewe. Diese wurden oder werden alle erfüllt. So z.B. die Beteiligung an der Gewerbesteuer, obwohl der Rewe-Markt auf Leinzeller Gemarkung errichtet werden soll. Die Überbauung des Schandflecks der Gemeinde – das oberflächliche Rückhaltebecken. Ebenfalls auf Kosten von Rewe. "Kein Bedarf" eines Vollsortimentes ist die Begründung des Gremiums. Der Rewe-Markt wird sich in einer der umliegenden Gemeinden ansiedeln. Daneben werden sich weitere Geschäfte an diesem "neuen" Standort ansiedeln. Doch wo bleibt dann das bestehende Einkaufszentrum?

Die Wahrscheinlichkeit liegt nahe, dass dann die befürchteten Abwanderungen kommen und dann es tatsächlich zu einer oder mehreren Schließungen aufgrund des Kaufkraftverlustes am bestehenden Einkaufszentrum kommt. Aber macht ja nichts. Die Gemeinde ist aktuell gut aufgestellt und was in 5 bis 10 Jahren ist, können wir dann entscheiden, wenn das Einkaufszentrum weg ist.

Susanne Mensing, Göggingen

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