Lesermeinung

Zum Thema Kriegsende:

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Es freuten mich Ihre Berichte über Ereignisse in der Endzeit des Krieges und über Einzelschicksale. Gut erinnerlich ist mir das unsägliche Leid der Kriegsopfer und der nicht zählbar vielen Gefallenen und den vielen Verschollenen in den Schweigelagern der Zeit des Josef Stalin.

Es freuten mich Ihre Berichte über Ereignisse in der Endzeit des Krieges und über Einzelschicksale. Gut erinnerlich ist mir das unsägliche Leid der Kriegsopfer und der nicht zählbar vielen Gefallenen und den vielen Verschollenen in den Schweigelagern der Zeit des Josef Stalin. 1945 und später hing über allen Deutschen das Damoklesschwert der Vertreibung, der Versklavung und der Demontage (US-Minister Morgenthau) Aussicht auf menschenwürdiges Dasein gab es damals nicht. Die gehabte, erlittene Diktatur und danach dieser infernalische europaweite Deutschenhass überall hat auch mein kleines Leben nachhaltig belastet, auch wenn nur 12 Jahre alt. Diese Schrecknisse müssen den heute Lebenden nahegebracht werden, in Hoffnung dass heutige Fanatiker und Chaoten nicht wieder ähnliches ansteuern können.

Wir hier sind latent bedroht von neuen Machtspielen neuer Heilsbringer, neuer Machthaber (Russland, China). Deren Geltungssucht bringt uns den 40er- Jahren näher.

Ihr Bericht über diesen Otto Wermuth ist hoch wertvoll: In aussichtsloser Wirrnis wagte er die Rettung seiner Mannschaft und die Schonung des Lebens fremder Seeleute. Ehre seinem Andenken! Die SchwäPo möge noch mehr auf die Grauen der Zeit des Zusammenbruches zurückschauen. Die Schrecken jener Zeit dürfen den Heutigen nicht vorenthalten werden. Die damaligen Vertriebenen, Gefallenen und Sklaven verdienen es, nicht vergessen zu werden. Den heutigen Frieden zu verspielen ist ganz leicht.

Manfred Jäger Neresheim

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