Lesermeinung

Zum Thema Schätteretrasse:

  • Weitere
    schließen

Nun hat die Mehrheit des Ausschusses für Umwelt, Stadtentwicklung und Technik am vergangenen Donnerstag die Härtsfeldtrasse für Fahrräder "offiziell" freigegeben.

Nun hat die Mehrheit des Ausschusses für Umwelt, Stadtentwicklung und Technik am vergangenen Donnerstag die Härtsfeldtrasse für Fahrräder "offiziell" freigegeben. Der CDU-Antrag wurde angenommen. Der Asphalt soll durch einen "wasserdurchlässigen und befahrbaren" Belag ersetzt werden. Das bedeutet doch, dass der seitherige Belag entfernt, bzw. erneuert wird. Kosten? Nur auf dem Viadukt gilt Schrittgeschwindigkeit für Radfahrer. Toll! Dazu noch das Zusatzschild: Radfahrer frei! Also ist alles super gelaufen für die Fahrradlobby. OB Rentschler konnte an der Ausschusssitzung leider nicht teilnehmen. Es wäre aber interessant zu erfahren, warum er im Ortschaftsrat Ebnat und Unterkochen unterschiedliche Ansichten vertrat, wie es Karl Maier in seinem Leserbrief schilderte.

Erich Holzwarth empörte sich am 8. Oktober im Leserbrief über die Äußerungen seines ehemaligen "Weggefährten" Maier über OB Rentschler. Selbst bezeichnet Holzwarth Maiers Leserbriefe als unsachlich oder "menschlich unter der Gürtellinie". Als abfällige Krönung schreibe er: "Offensichtlich vermisst ihn auch niemand im Gemeinderat."

Herr Holzwarth – ist das Ihre Diskussionskultur, die Beschreibung eines sich für die Allgemeinheit verdient gemachten Weggefährten? Wo bleibt der Respekt? Ich rate allen Befürwortern der Härtsfeld-Fahrradtrasse, sich nicht wegzuducken, wenn es zukünftig vorhergesagte Probleme zwischen den Nutzern gibt. Das Vertrauen in die Rücksichtnahme aller ist ein frommer Wunsch. Die Realität wird uns leider eines Besseren belehren.

Peter Schlaak, Essingen

Zurück zur Übersicht: Leserbriefe

WEITERE ARTIKEL