Lesermeinung

Zum Thema Wohnen am Salvator:

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Manchmal weiß man leider schon im Voraus, wie sich Dinge entwickeln werden. Letztes Jahr im Juni wurden die ersten Pläne für das Projekt "Wohnen am Salvator" vorgestellt und viele waren entsetzt.

Manchmal weiß man leider schon im Voraus, wie sich Dinge entwickeln werden. Letztes Jahr im Juni wurden die ersten Pläne für das Projekt "Wohnen am Salvator" vorgestellt und viele waren entsetzt. Mit fünf Häusern (alte Villa plus vier Neubauten) und insgesamt 40 Wohnungen sollte der Hang regelrecht zubetoniert werden. Jetzt sind es zusätzlich zur Villa "nur" noch drei Neubauten mit 27 Wohnungen. Und der Gemeinderat fühlt sich als Sieger. Dabei wird der Baugrube und der Hangsicherung jeder Baum im Bereich der Baumaßnahme zum Opfer fallen. Der Salvator verliert seinen grünen Sockel und versinkt in verdichteter Innenstadtbebauung. Damit nicht genug, ist im östlichen Bereich auch noch ein "Bürgerpark" geplant mit zusätzlichen Gebäuden anstelle von Bäumen für bis zu 30 Veranstaltungen im Jahr. Wer braucht denn das, nachdem der Remspark als Veranstaltungs- und Gemeinschaftsfläche gleich jenseits des Bahnhofs liegt? Und vor allem, wer kann das wollen für den Salvator, der doch eigentlich ein Ort der Ruhe, des Rückzugs und der Besinnung sein soll. Es erschreckt mich, wie bedenkenlos hier einer der größten Gmünder Schätze geopfert wird.

Gundi Fischer, Schwäbisch Gmünd

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