Lesermeinung

Zur Corona-Impfung im Kreisimpfzentrum Aalen:

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Mein Eintreffen erfolgte rechtzeitig. Meine Frage an das Personal an der Rezeption, ob für mich wegen meiner genetisch bedingten Gerinnungsstörung auch ein Impfen mit Biontech anstatt AstraZeneca möglich sei, wurde mit "JA" beantwortet, wobei aber letztendlich ein Arzt darüber entscheiden müsse.

Mein Eintreffen erfolgte rechtzeitig. Meine Frage an das Personal an der Rezeption, ob für mich wegen meiner genetisch bedingten Gerinnungsstörung auch ein Impfen mit Biontech anstatt AstraZeneca möglich sei, wurde mit "JA" beantwortet, wobei aber letztendlich ein Arzt darüber entscheiden müsse. Die Aufnahme der Patientendaten nahm schon einige Zeit in Anspruch. Anschließend, nach erneuter längerer Wartezeit, erfolgte ein erstes Gespräch mit einem Arzt, dabei wurden meine Risikofaktoren aufgenommen und ein Impfstoffwechsel besprochen, Eine neue Datenaufnahme sei erforderlich und der Impfstoffwechsel müsse mit einer Arztkollegin abgeklärt werden müssen, hieß es. Auf die erneute Datenaufnahme wurde ohne Angabe von Gründen verzichtet. Die hinzugezogene Ärztin konnte offenbar nicht darüber entscheiden, weil der Leiter des KIZ darüber befragt werden müsse, der jedoch dann nicht mehr vor Ort war. Es kam zu einem großen "Kriegsrat" zwischen jetzt drei Ärztinnen/Arzt, ob ein Impfstoffwechsel für mich in Frage komme.

Das Ergebnis: Ablehnung nach ca. 2 Stunden Hin und Her, da für mich nur eine Impfung mit Astra Zeneca vorgesehen sei, das Risiko der Gerinnungsstörung war vermutlich in Vergessenheit geraten. Unklar bleibt für mich, warum es drei Ärzte/Ärztinnen und zwei Stunden benötigt, um zu dieser Entscheidung zu kommen. Das soll der Normalbürger verstehen! Ich hoffe, dass meine Dosis AstraZeneca verimpft und nicht entsorgt wurde.

Hinweis von mir an das Ärzte-Trio: Ich lasse mich bei meinem Hausarzt impfen, da es dort sicher reibungsloser abläuft als im KIZ.

Uli Eisele

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