Gegen den Angeklagten?

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Wer in der Seuchenkrise nach Lösungen sucht, wird leicht in Panik geraten. Wer sich verfolgt fühlte, bevor die Krise entstand, vielleicht schneller.

Wer in der Seuchenkrise nach Lösungen sucht, wird leicht in Panik geraten. Wer sich verfolgt fühlte, bevor die Krise entstand, vielleicht schneller. In Panik aber neigt man zu Fehlurteilen. So kommt es zu Rufmord und Verleumdungen, weil man zu wissen meint, was gespielt wird, bevor man sich genauer informiert. Jeglicher Versuch, zur Vernunft zu kommen, wird verdächtigt, nur dazu zu dienen, von den eigentlichen Problemen abzulenken. Aber Verleumder müssen innehalten. Man kann nicht wahllos alle ständig zu Teufeln erklären. Das führt zu nichts und vermehrt Chaos und Panik. Also doch lieber: Im Zweifel für den Angeklagten. Im Zweifel für die Fachleute. Im Zweifel lieber gute Gespräche ohne Panikorchester.

Konrad von Streit, Wetzgau

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