Lesermeinung

Zur Diskussion im Gmünder Gemeinderat über den Marktplatz und die Bäume:

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Das Stadtklimagutachten hat deutlich gemacht, dass gerade in der historischen Gmünder Innenstadt Hitzeinseln existieren und ein dringender Handlungsbedarf besteht, um in Zeiten des Klimawandels sicherzustellen, dass Menschen hier gut wohnen können oder zum Einkaufen kommen.

Das Stadtklimagutachten hat deutlich gemacht, dass gerade in der historischen Gmünder Innenstadt Hitzeinseln existieren und ein dringender Handlungsbedarf besteht, um in Zeiten des Klimawandels sicherzustellen, dass Menschen hier gut wohnen können oder zum Einkaufen kommen. Die Steinmassen speichern die Hitze, die Gebäuderiegel verhindern Durchlüftung und Abkühlung. OB Arnold und Baubürgermeister Mihm, die in den letzten Jahren persönlich dafür gesorgt haben, dass in diesem Quartier etliche Stadtbäume entfernt wurden, verweigern sich notwendigen Maßnahmen. Das Anliegen, erneut eine wie noch in den 1980er Jahren existierende Begrünung durch Bäume vorzunehmen, diffamieren sie bewusst als "Wald in die Stadt bringen". Lieber lassen sie in Wetzgau einen Rodelberg aufschütten, den mangels Winter niemand mehr braucht. Wie staufisch ist der Marktplatz, wenn man ihn mit modernistischen Lichtinstallationen verfremdet? Viele historische Gebäude wirken im Erdgeschossbereich wie abgesägt, um neue große Schaufenster aufzunehmen. Das alles ist als Anpassung an veränderte Bedürfnisse in Ordnung, aber Bäume ein Problem um ein paar mehr Krämermarktbuden aufstellen zu können?

Andreas Mooslehner, Regionalgeschäftsführer BUND

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