Lesermeinung

Zur Diskussion um die Schättere- Trasse:

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Zuerst ein Blick nach London. Ein sonniger Tag vor Corona auf dem Uferweg entlang der Themse. Alle sind draußen unterwegs: Spaziergänger, Familien mit Kindern, Hundebesitzer, Jogger und tatsächlich auch Radfahrer.

Zuerst ein Blick nach London. Ein sonniger Tag vor Corona auf dem Uferweg entlang der Themse. Alle sind draußen unterwegs: Spaziergänger, Familien mit Kindern, Hundebesitzer, Jogger und tatsächlich auch Radfahrer. Und alle teilen sich diesen einen Weg, sind freundlich zueinander und nehmen Rücksicht.

Anderes Bild: Schweiz, schon zu Beginn des Weges steht ein Schild, das zeigt, dieser Weg ist für Radfahrer und Wanderer gedacht. Darauf steht: "Nehmt Rücksicht." Und auch hier klappt es. Man trifft sich, und derjenige, für den es leichter ist, tritt zur Seite. Ganz ohne gesetzliche Regelung.

Und frage ich mich: Warum schaffen wir Schwaben es zwischen Aalen und Unterkochen nicht, was andernorts problemlos funktioniert? Dass wir uns einen Weg teilen, der genug Platz bietet für alle Menschen, die sich darauf bewegen wollen, dass wir Rücksicht nehmen und die Natur schützen und genießen.

Dass die Schättere-Trasse dafür genug Raum bietet, zeigt das Foto in der SchwäPo vom 27. Februar sehr gut.

Karin Heim

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