Lesermeinung

Zur Grünen-Diskussion über Konzepte zur Schulöffnung: Artikel vom 6. Februar

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In dem Artikel äußert sich Grünen-Abgeordnete Margit Stumpp zu dem Thema Öffnung der Kitas und Schulen. Augenblicklich sind diese in Baden-Württemberg noch weitestgehend geschlossen, werden über eine Million Schülerinnen und Schüler in irgendwelchen Formen digital (oder mit Lernpaketen) zu Hause oder in Notbetreuung "unterrichtet".

In dem Artikel äußert sich Grünen-Abgeordnete Margit Stumpp zu dem Thema Öffnung der Kitas und Schulen. Augenblicklich sind diese in Baden-Württemberg noch weitestgehend geschlossen, werden über eine Million Schülerinnen und Schüler in irgendwelchen Formen digital (oder mit Lernpaketen) zu Hause oder in Notbetreuung "unterrichtet". Während wir (das Volk, der Souverän in einer Demokratie) noch davon ausgehen, dass über das weitere Vorgehen der Obrigkeit in dem "Gipfel" der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwoch, 10. Februar, die Recht- und Verhältnismäßigkeit der bestehenden Einschränkungen diskutiert und das weitere Vorgehen besprochen wurde, kann Frau Stumpp bereits am 6. Februar äußern, dass sie eine Schließung der Schulen und Kitas auch nach Ostern für problematisch halte.

Zwischen den Faschingstagen und Ostern liegen 40 Tage. 40 Tage weitere Schließungen, weiterer Lockdown – bei sinkenden Corona-Fallzahlen, bei erreichter Nichtüberlastung des Gesundheitssystems? Gleichzeitig nehmen die psychischen Belastungen der Kinder und Jugendlichen deutlich zu.

Reaktion darauf: Forderung nach Ausbau der entsprechenden Behandlungs- und Klinikplätze. Wie wäre es: wir bauen das "normale" Gesundheitssystem so aus, dass alle alten und vorerkrankten Patienten versorgt werden können. Und lassen unsere (eigentlich) gesunden Kinder und Jugendlichen in ihr Leben zurück?

Uli Pfauth

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