Lesermeinungen

Zur GT-Berichterstattung

  • Weitere
    schließen

In Ihrem Artikel vermisse ich vor allem die Inhalte, die ich als Gastredner von mir gab. Die Intention der Menschen, sich für die Rechte der Kinder zu versammeln, sollte mehr in den Fokus gerückt werden.

In Ihrem Artikel vermisse ich vor allem die Inhalte, die ich als Gastredner von mir gab. Die Intention der Menschen, sich für die Rechte der Kinder zu versammeln, sollte mehr in den Fokus gerückt werden. Mütter, Väter, Omas, Opas, Menschen mit Herz, die ihre eigene Gesundheit und ihr eigenes Risiko, an Covid-19 zu erkranken, in den Hintergrund stellen. Die sich für die kindgemäße Entwicklung von 6-jährigen Kindern aussprechen.

Die Pflicht, unseren Jüngsten der Gesellschaft, eine Maske über zwei Mal drei Stunden aufzuziehen, ist verantwortungslos: Es gibt bisher keine Schadstoffüberprüfung der Masken. Es kann zu erhöhter Keimbildung kommen. Kinder atmen bis zu 26x pro Minute ein und aus, Erwachsene ca. 14x. Wie sollen Kinder empathisches Verhalten lernen, wenn sie keine Mimik sehen? Hierfür ist die Aktivierung von Spiegelneuronen notwendig. Das wird durch maskierte Gesichter unterbunden. Wie sollen Kinder ihre soziale Kompetenz entwickeln, wenn sie auf Abstand maskiert sein sollen und ihren natürlichen Spieltrieb unterbinden müssen?

Ich bin fassungslos, dass die vermeintlich solidarischen Menschen ihren eigenen Egoismus, nicht erkranken und nicht sterben zu wollen, über die seelische und körperliche Gesundheit der Kinder stellen. Welches Weltbild wollen wir unseren Kindern vermitteln? Wie dürfen unsere Kinder aufwachsen? In Angst, Schrecken und maskierten Gefühlen? Oder gibt es andere Wege, Lebendigkeit und Lebensfreude mit einem respektvollen Umgang vor Viren zu finden? Alternativen zur Maske für Grundschüler wären: Outdoor-Unterricht, größere Räume finden, den Risikogruppen freiwillige Isolierungsmöglichkeiten anbieten und Kinder ohne Maske in die Schule lassen.

Für unsere Kinder ist das normal, was sie tagtäglich erleben.

Die "alte Normalität" ist Vergangenheit. (...) Welche Normalität sollen unsere Kinder erleben? Jede Geburt, jedes Leben, hat zwangsweise das Sterben dabei. (...) Die Kleinsten haben das Recht auf eine kindgemäße gesunde Entwicklung. Und auf eine Gesellschaft, die das Kindeswohl in den Vordergrund stellt.

Katwin Beringer

Mehr zum Thema

Zurück zur Übersicht: Leserbriefe

WEITERE ARTIKEL