Lesermeinung

Zur Impfpolitik:

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Seit Wochen verfolge ich die flotten Sprüche des Herrn Spahn und die hilflosen Äußerungen unseres Landessozialministers. Da ich seit dem 9. März selbst an der Reihe bin (was ich zuerst über den SchwäPo-Newsletter erfuhr!), erlebe ich das Impf-Theater nun hautnah.

Seit Wochen verfolge ich die flotten Sprüche des Herrn Spahn und die hilflosen Äußerungen unseres Landessozialministers. Da ich seit dem 9. März selbst an der Reihe bin (was ich zuerst über den SchwäPo-Newsletter erfuhr!), erlebe ich das Impf-Theater nun hautnah. Man fragt sich: Geht's noch? Die Priorisierungspolitik lässt auf einen Schlag 1,7 Millionen Betroffene auf die Hotlines los. Dass das für 99,999 Prozent der Leute zu einem frustrierenden Erlebnis wird, erfordert keine höheren Mathematik-Kenntnisse. Das muss auch allen Verantwortlichen klar sein! Weshalb tun sie aber nichts Sinnvolles dagegen? Man kann da nur den Kopf schütteln. Unfähigkeit allenthalben! Könnte man nicht so verfahren: Alle Impf-Interessenten melden sich per E-Mail mit ihren relevanten Daten bei einer Zentrale, die die Priorisierung vornimmt und dann in jeder Gruppe – beispielsweise nach Verlosung – Termine anbietet. So hätten alle Betroffene das sichere Gefühl, nichts zu versäumen. (...) Auf jeden Fall kann es, so wie es gerade (nicht) läuft, nicht weiter gehen.

Hans Dietrich, Aalen-Neßlau

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