Geld wird nur umverteilt

Zur Kritik an der CDU-Spitze:

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Vermutlich ist es gesellschaftlicher Konsens, dass Menschen, die ein politisches Amt ausüben, es mit der Wahrheit nicht mehr so genau nehmen müssen – sie hauen Fakenews raus, dass sich die Balken biegen.

Vermutlich ist es gesellschaftlicher Konsens, dass Menschen, die ein politisches Amt ausüben, es mit der Wahrheit nicht mehr so genau nehmen müssen – sie hauen Fakenews raus, dass sich die Balken biegen. Wenn Friedrich Merz Verständnis für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) hat, fragt man sich, welches Geschäftsmodell Merz als deutscher Statthalter des US Investmentkonzerns Blackrock verfolgt hat. Blackrock verwaltet ein Vermögen in Höhe von 6400 Milliarden US-Dollar. Das wären dann mehr als 100 Millionen KMU. Es ist klar, dass sich Blackrock nicht im mindesten um KMU kümmert. Und Verständnis im genannten Kontext bedeutet, dass Friedrich Merz gehört hat, dass es KMU in Deutschland gibt. Anders ist es nicht zu verstehen, wenn er fordert, statt in seine Rente, in Aktien zu investieren. KMU geben keine Aktien aus und Geringverdiener haben keinen Euro übrig, um eine Aktie zu kaufen.

In den USA wurden sehr viele Menschen um ihre Alterssicherung gebracht, sie hatten in Aktien investiert. Herr Fink, Eigentümer von Blackrock, war DER Gewinner der Bankenkrise. Geld geht nicht verloren – es wird umverteilt. Dafür steht der von Frau Eisenmann angehimmelte Friedrich Merz.

Manfred Bartel Aalen-Dewangen

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