"Pflücken erlaubt"

Zur Obsternte in diesem Jahr:

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Die Bauern freuen sich auf eine Rekordernte bei Obst, Trauben, etc ... . Wer jetzt aufmerksam durch die Gegend fährt, kann es klar erkennen. Die Bäume hängen voll mit Äpfel, Mirabellen, Zwetschgen und so weiter.

Die Bauern freuen sich auf eine Rekordernte bei Obst, Trauben, etc ... . Wer jetzt aufmerksam durch die Gegend fährt, kann es klar erkennen. Die Bäume hängen voll mit Äpfel, Mirabellen, Zwetschgen und so weiter. Wenn man diese jedoch pflücken möchte, bevor diese am Baum verfaulen, ist es Diebstahl und kann zur Anzeige gebraucht werden. Also lässt man die Früchte besser verfaulen. Es gibt leider auch kein Verzeichnis der Streuobstwiesen und der Besitzer – aufgrund der Datenschutzgrundverordnung ist dieses nicht möglich; da könnte man versuchen dieses zu pachten oder kaufen. Eine Abhilfe wäre: Der Besitzer stellt ein Schild "Pflücken erlaubt" auf. Überall wird mit "regional" geworben (speziell in Supermärkten), aber beim genauen Hinsehen ist davon nicht viel zu spüren. Wenn die Obstbauern doch soviel Obst so früh und üppig haben wie nie, warum werden dann Äpfel aus Neuseeland verkauft? Zumal die, trotz der ganzen Plastikmüll-Diskussion, in Plastikfolie und Pappboden verpackt sind.

Klaus Overhage, Aalen

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