Lesermeinung

Zur Paketaktion von Aalener Händlern:

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Ich kann ja die Einzelhändler und deren Sorgen verstehen. Aber der Bundeskanzlerin und der Regierung zu unterstellen, sie würden willkürlich "Zielpunkte" verschieben geht halt gar nicht.

Ich kann ja die Einzelhändler und deren Sorgen verstehen. Aber der Bundeskanzlerin und der Regierung zu unterstellen, sie würden willkürlich "Zielpunkte" verschieben geht halt gar nicht. Wir leben in einer Pandemie, die wohl leider länger dauern wird, als ursprünglich gedacht und die aufgrund der flächigen Verbreitung zur Bildung von Mutanten geführt hat, die uns gefährlich werden können. Da ist es richtig, lieber vorsichtiger zu agieren. Keiner hat etwas davon – auch nicht die Einzelhändler – wenn wir uns in Öffnungsorgien begeben, um dann, weil die Zahlen wieder schlagartig steigen, eventuell noch länger alles wieder dichtzumachen. Nachdem einige Fehler gemacht wurden, wird hier endlich mal proaktiv gehandelt, und das ist auch gut so. Und zur Aktion selber: Ich bezweifle dass es etwas bringt, wenn Ware nach Berlin und Stuttgart geschickt wird. Bevor man diese sinnlos verpulvert, hätte man sie lieber an Obdachlose und (...) Geringverdiener geschenkt.

Jürgen Muck, Aalen

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